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Programm 19:15 Vortrag über Nichts für Sprecher (1949/1950), Übersetzung von Ernst Jandl 19:45 Lecture on Nothing 19:55 Theatre Piece für ein bis acht Ausführende (1960) : 56 Five (1988), Version für Flöte, Klarinette, Posaune, Violoncello, Klavier 20:01 One4 für Schlagzeug (1990), Version I : 04 Suite für Spielzeugklavier (1948) : 15 Dream für Klavier (1948) : 17 Ryoanji (1983–1985), Version für Flöte und Schlagzeug : 17 Ryoanji, Version für Posaune : 25 Etudes Boreales für Violoncello (1978) : 26 Two (1987), Version für Klarinette und Klavier : 49 Suite für Spielzeugklavier, erster und zweiter Satz : 53 Sonata für Klarinette (1933) 57 Suite für Spielzeugklavier, dritter, vierter und fünfter Satz : 58 Variations I für beliebige Art und Anzahl von Instrumenten (1958) 21:00 Composed Improvisation für kleine Trommel (1990) : 07 Five (1988) : 14 Solo für Klarinette (1957/1958) : 15 Winter Music für Klavier (1957) : 17 Solo für Violoncello (1957/1958) : 18 Solo für Flöte (1957/1958) : 19 One4 für Schlagzeug (1990), Version II : 20 Solo für Posaune (1957/1958) Den Menschen die Ohren zu öffnen und sie auf eine Reise in die unendlichen Welten des Hörens zu schicken, war John Cages Mission. Anlässlich seines 100. Geburtstages ehrt das e-mex ensemble am 23. März den wohl größten Klangforscher und Klangphilosophen des letzten Jahrhunderts mit der Performance einiger seiner kühnsten Werke im Museum Folkwang. Eine Hommage an John Cage kann kein Konzert im herkömmlichen Sinn sein, sondern muss dessen außergewöhnliche Ideen zur Raum- und Zeitlosigkeit von Klang umsetzen. Deswegen begrüßt das Museum seine Besucher gleich im Foyer mit Projektionen von Cage-Zitaten und einer Lesung seines „Vortrag über Nichts“. Außerdem verteilen sich die sechs Musiker auf verschiedene Stationen innerhalb der Sammlung des 20. und 21. Jahrhunderts und verwandeln die Ausstellung in einen Resonanzraum, in dem Stücke wie „Five“, „Etudes“ und „Ryoanji“ teilweise zeitgleich erklingen. Während so in der einen Ecke Klarinette und Klavier duettieren, wartet hinter der nächsten Wand das von Cage sehr geschätzte Toy piano. Cages Klänge kommen dabei fast ein bisschen nach Hause, wenn sie neben Werken von Jackson Pollock, Ad Reinhardt und Mark Rothko erklingen. Zusammen mit Komponisten, Tänzern und Musikern wie Earle Brown, Merce Cunningham und David Tudor bildeten die Maler den Kreativverbund der New York School, in deren Netzwerk sich Cage bewegte. So bietet der Abend ein Mit- und Ineinander der Künste, wie es Cage geliebt hätte. Frank Meyer ist vielen Hörern des WDR als Sprecher bestens bekannt, die Schauspielerin Günfer Cölgecen aus Bochum arbeitete u.a. mit Feridan Zaimoglu. e-mex ensemble Frank Meyer und Günfer Cölgecen, Sprecher Evelin Degen, Flöte Joachim Striepens, Klarinette Andreas Roth, Posaune Burkart Zeller, Violoncello Martin von der Heydt, Klavier und Toy piano Michael Pattmann, Schlagzeug Neue Musik im Folkwang mit dem e-mex ensemble wird gefördert von: - der Alfred und Cläre Pott-Stiftung - dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang - der Sparkasse Essen - der AllbauStiftung Essen |