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Angelica Böttcher, Alt Evelin Degen, Altflöte Konrad von Coelln, Viola Adrian Pereyra, Gitarre Carlos Taracha, Vibraphon Michael Pattmann, Xylorimba Norbert Krämer, Schlagzeug Christoph Maria Wagner, Leitung Martin von der Heydt, Klavier Dominik Susteck, Orgel |
25. Oktober 2008 10.00-11.30 Uhr Workshop | 19:30 Uhr Konzert Programm • Reprises par Inversion • Pièce en trio • Soixante-quatre Durées Pierre Boulez ____ Le Marteau sans Maître (1952-55) für Altstimme, Altflöte, Viola, Gitarre, Vibraphon, Xylorimba und Schlagzeug . Text: René Char Olivier Messiaen ____ Quatre Études de Rythme pour piano (1949-50) • Île de Feu I / II • Neumes rythmiques • Mode de valeurs et d’intensités Demokratische Musik: serielle Strukturen improvisatorisch erkunden Der Workshop setzt sich zum Ziel, das Verständnis der oft als schwierig gescholtenen seriellen Musik unter Laien zu fördern. Die Musik wird mit Hilfe von Klangbeispielen besprochen und aus verschiedenen inhaltlichen Sichtweisen diskutiert. Eigene Instrumente können improvisatorisch eingebracht werden. Auf diese Weise soll es möglich werden, die serielle Klangwelt an improvisatorischen Beispielen selbst zu erkunden, auch wenn ausschließlich semiprofessionelle Erfahrung mit dem eigenen Instrument vorliegt. Mit zwar viel zitierten, doch selten im Konzert zu hörenden Werken stellen wir die beiden Grandseigneurs der französischen Musik des 20. Jahrhunderts, Olivier Messiaen und Pierre Boulez, vor. Die Werke bilden durch ihre seriellen Struktur eine beispielhafte „Kultur der Organisation“ von Musik. Sie erzeugen eine zauberhafte und eigentümliche Klangwelt. Die Musik wird wegen ihrer vermeintlichen „Schroffheit“ selten zu Gehör gebracht. Sie gilt in Fachkreisen als musikgeschichtlich anerkanntes Gut der zeitgenössischen Musik. |
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