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« 2008
Marlene Mild, Sopran
Evelin Degen, Flöte
Joachim Striepens, Klarinette
Emmanuel Klos, Fagott
Kalina Kolarowa, Violine
Burkart Zeller, Violoncello
Christina Taczyk, Akkordeon
Martin von der Heydt, Klavier
Guido Pieper, Schlagzeug
Leitung
Christoph Maria Wagner
Eintritt: 10,-/7,50 €
Das Konzert wird gefördert von:
SK Stiftung Kultur und Kulturamt der Stadt Köln
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Musique spectrale Varianten und Folgen
« KLANGKÖLN
25. April 2008 Köln | Alte Feuerwache | Melchiorstrasse 3
• 18:00 Uhr Einführung mit Martin Zingsheim und Christoph Maria Wagner
• 20:00 Uhr
Konzert
Programm
Sascha Dragicevic *1969
___ Wasser und Feuer (1999-2000) für Sopran, Flöte, Klarinette, Violoncello, Akkordeon, Klavier und Schlagzeug --- nach einem Text von Paul Celan
Claude Vivier (1948-1983)
___ Pianoforte (1975) für Klavier solo
Christoph Maria Wagner *1966
___ Trakl-Abarbeitung (2002) für Sopran und sechs Instrumente (DE)
- Pause-
Gérard Grisey (1946 - 1998)
___ Vortex temporum (1994-96) für Klavier und fünf Instrumente
Vor 10 Jahren verstarb der französische Komponist Gérard Grisey, der als ein Mitbegründer der Musique spectrale gilt und damit der zeitgenössischen Musik weit über die Grenzen Frankreichs hinaus einen folgenreichen Neuansatz bescherte. Unter dem Titel „Musique spectrale Varianten und Folgen“ widmet sich der Abend diesem Neuansatz.
Am Anfang und am Schluss dieses Konzertes stehen Werke von zwei führenden „Spektralisten“. Vom Franco-Kanadier Claude Vivier ist zu Beginn das Klavierstück Pianoforte zu hören. Die zweite Konzerthälfte ist dem großartigen Vortex temporum für Klavier und Quintett von Gérard Grisey gewidmet, dessen virtuosen Klavierpart Martin von der Heydt in gewohnter Bravour bewältigen wird.
Im ersten Teil stehen auf dem Programm Vokalzyklen für Sopran und Ensemble: Wasser und Feuer von Sascha Dragicevic und Trakl-Abarbeitung Christoph Maria Wagner. Die beiden Kölner Komponisten haben in diesen Stücken Anregungen des Spektralismus aufgegriffen. Als Solistin konnten wir die Sopranistin Marlene Mild gewinnen, die unlängst an der Oper Nürnberg als Melusine in der gleichnamigen Oper von Aribert Reimann einen bundesweit viel beachteten Erfolg feierte.
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