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Evelin Degen, Flöte
Burkart Zeller, Violoncello
Martin von der Heydt, Klavier
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frequenzen XL
14. November 2007 | 20:00 Uhr
Zender / Furrer | »raum für kultur«
im Gallileo-Hochhaus | Gallusanlage 7 | Frankfurt am Main
frankfurter gesellschaft für neue musik
• Hans Zender (*1936) ___ Horch, horch, die Lerch' im Ätherblau für Flöte und Klavier (2001)
• Beat Furrer (*1954) ___ solo (1999) für Violoncello
• Hans Zender ___ LO-SHU VI, fünf Haiku (1989) für Flöte und Violoncello
• Beat Furrer ___ presto (1997) für Flöte und Klavier
• Hans Zender ___ Trifolium (1966) für Flöte, Violoncello und Klavier
Im Mittelpunkt des Programms stehen Werke aus drei Jahrzehnten des Frankfurter Komponisten und Dirigenten Hans Zender. Kontrastierend dazu erklingen Stücke von Beat Furrer, der sich derzeit als Gastprofessor in Frankfurt aufhält. Furrers presto für Flöte und Klavier ist gekennzeichnet durch einen Prozess zunehmender Beschleunigung und rhythmischer Verdichtung. In Spannung dazu stehen im Verlauf des Stücks eine Reduktion des Materials und eine Vereinfachung der Struktur, die am Ende zerbröckelt und sich in einzelne Ereignisse auflöst.
Die drei erklingenden Werke von Hans Zender liegen in ihrer Entstehungszeit weit auseinander und schöpfen aus sehr unterschiedlichen Bezugsquellen. Horch, horch, die Lerch' im Ätherblau bezieht sich auf einen Text aus Shakespeares 'Cymbeline' und dessen Vertonung durch Franz Schubert. LO-SHU VI für Flöte und Cello liegt die alte japanische Gedichtform des Haiku zugrunde. Das abstrakteste Stück des Abends ist zugleich das älteste: Trifolium stellt zunächst ein aus knappen, charakteristischen Gesten bestehendes Klangmaterial vor. In drei kurzen Sätzen bleibt das Material in jedem Instrument stets dasselbe, doch werden alle erdenklichen Kombinationen der Instrumente durchgespielt.
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